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Strom
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Privatkunden

Information neue Tarifstrukturen

Das heutige System mit Hoch- und Niedertarifen sowie Sperrzeiten entspricht nicht mehr den Kundenwünschen und spiegelt auch nicht mehr die Realitäten der heutigen und künftigen Stromproduktion und -verbrauch wieder. Daher werden wir unser Tarifmodell umstellen.

Die Energieproduktion wird dezentraler. Mit der Umsetzung der Energiestrategie 2050 wird sich dieser Trend weiter verstärken. Das Doppeltarifmodell war darauf ausgelegt, dass man nachts tendenziell eine Überproduktion hatte. Dies ist nicht mehr der Fall, denn PV- und Windproduktionsanlagen, Speicher und Elektromobilität führen dazu, dass das Produktions- und Verbrauchsverhalten sich ändern. Zudem wollen sich die Kunden nicht mehr in ihrem Bezug einschränken (z.B. Mittagssperre Waschmaschine früher). Prosumer - also Kunden die nicht nur Strom konsumieren sondern auch selber produzieren - wollen bspw. den Elektroboiler dann heizen, wenn sie selber Strom aus ihrer PV-Anlage produzieren. Flexibilitäten - also Anwendungen wie Speicher oder Elektroboiler - werden wichtiger um entweder den Eigenverbrauch zu optimieren oder der Netzstabilität zu dienen. Ein Einheitstarif mit Rabatten für die Flexibilitäten wird diesen neuen Anforderungen gerecht. Er ist ein erster Schritt in die neue Energiezukunft. Deshalb stellen wir das Tarifmodell entsprechend um.

Die bisherigen Hoch- und Niedertarife sowie ggf. Sperrzeiten entfallen. Stattdessen führen wir einen Einheitstarif ein. Hatten Sie in der Vergangenheit Spezialtarife aufgrund von Verbrauchern die zu gewissen Zeiten gesperrt waren, werden wir Ihnen künftig für diese Flexibilitäten Rabatte auf Ihren Stromtarif geben. Falls Sie die Flexibilität selber nutzen möchten, können Sie sich bei uns gerne melden.

Nutzen Sie unseren Strompreisrechner um die allfälligen finanziellen Auswirkungen des Systemwechsels zu sehen. An der Herkunft des Stroms (die sogenannte Stromqualität) ändern wir nichts. Wir liefern standardmäßig weiterhin Naturstrom.